Komfortzone verlassen, Komfortzone erweitern

Mit diesem Artikel nehme in an der Blogparade von Michael auf Zeitfuerplanb teil.

Im Mai starte ich einen neuen  Job. Dieser Wechsel ist in meinen Augen ein Paradebeispiel für das Verlassen und Erweitern meiner Komfortzone.

Ich finde es ungemein wichtig, diese Zone immer wieder zu verlassen und zu erweitern. Ich bin sogar der Überzeugung: wer seine Komfortzone länger nicht verlässt, bei dem schnürt sie sich enger und enger, bis nicht mehr sonderlich viel übrig ist. So eine Person findet man dann im Wörterbuch unter engstirnig. 🙂

Worin lag meine Komfortzone im alten Job?

Nach 4,5 Jahren in der gleichen Firma und 2,5 Jahren auf der selben Stelle war ich routiniert. Ich hatte ein großartiges Netzwerk aufgebaut und konnte mit wenigen Anrufen eine Menge in Erfahrung bringen. Ich war fachlich mit allen Themen die für meine Aufgaben wichtig waren vertraut und habe sie blind beherrscht. Dadurch war die fachliche Führung der Leute in meinem Team gut machbar. Diese konnte ich mir im Laufe der Jahre auch fast alle selbst im Bewerbungsprozess auswählen.

Zudem sind mir meine Kollegen extrem ans Herz gewachsen (und der Abschied war eine tränenreiche Katastrophe). Ich wechsle mit dem Wissen, dass es schwer wird, wieder in so einem fantastischen Team aufgenommen zu werden.

Der neue Job wird anders. Ich werde nicht nur in eine Branche wechseln, mit der ich noch keine Berührungspunkte hatte, ich werde auch fachlich mein gewohntes Terrain verlassen. Gleichzeitig werde ich eine disziplinarische Führungsposition in einem Team übernehmen, das mir fachlich voraus ist, und das bereits seit langem besteht.

Ich werde also meine Art zu führen anpassen müssen, ein neues Netzwerk aufbauen und wieder ganz am Anfang starten.

Warum ich es trotzdem tun muss

Ich bin noch jung. Ich muss weitere Erfahrungen sammeln. Jeder weitere Monat in der alten Aufgabe hätte Stillstand bedeutet. Und Stillstand bedeutet, dass das Wachstum aufgehört hat. Für mich ist das Leben aber ein beständiges Lernen und Wachsen. Und am besten wachse ich an Aufgaben, die mir eigentlich eine Nummer zu groß sind. Für die ich mich strecken muss, die ich nicht mit einem kleinen Schüttler erreiche. So funktioniert Wachstum.

Einen Job einzig und allein wegen der Kollegen zu machen, und dabei den Stillstand auszurufen, fühlt sich falsch an. Teams ändern sich sowieso. Ob man will oder nicht.

Deswegen hieß es, in den sauren Apfel zu beißen, und aus der Routine auszubrechen,

Was, wenn ich es nicht schaffe?

Ich bin ein erfahrener Komfortzonenerweiterer. Ich habe bereits öfter die eine Nummer zu großen Aufgaben geschafft. Daher gehe ich optimistisch an die Sache heran.

Für den Worst Case halte ich mich an meine bewährte Vorgehensweise, die ich bereits hier beschrieben habe.

Im allerschlimmsten Fall muss ich mir eingestehen, dass ich im neuen Job nicht die Leistung abrufen kann, die ich gerne abrufen würde. Dann muss ich mir überlegen, wie ich damit umgehen will. Kann und will ich mich anpassen, so dass ich besser zurecht komme? Fehlt mir noch Handwerkszeug, das ich erlernen kann? Ist es einfach doch nicht das Richtige gewesen?

War dieser Job dafür geplant, der letzte meines Lebens zu werden? Nein! Würde ich auch einen anderen finden? Auf jeden Fall!

Was also spricht dagegen?

Der bequemere Weg ist der einfachere, aber nicht der, der zu mehr Erfolg führt. Die Komfortzone bleibt ja nicht für immer verlassen. Auch das Neue, die Veränderung, wird einmal meine Komfortzone werden. Und der alte Bereich ist immer noch da, wenn er auch ggfs. hier und da wieder schrumpft.

 Je öfter und je weiter ich aus meiner Komfortzone herausgehe, desto größer wird der Bereich in dem ich mich wohlfühle.

Denn immer mehr Situationen, Menschen, etc. wecken ein vertrautes Gefühl in mir und fühlen sich gar nicht so fremd und neu an. Auch wenn sie es sind.

Advertisements

AirBnB statt Wohnung – Erfahrungen #1

Wohnen für Flexibilitätssuchende

Ich habe hier und hier bereits über meine Gründe und Pläne für mein Projekt AirBnB statt Wohnung geschrieben.

Heute folgen die ersten Erfahrungen.

Noch habe ich keine Unterkünfte getestet. Aber erste Erfahrungen zum Thema Buchungen konnte ich bereits sammeln.

Anfang März habe ich für die Monate Mai und Juni für insgesamt 5 Wochen bei 5 Anbietern Unterkünfte mehr oder weniger in einem Rutsch gebucht.

Erfahrungen im Handling von AirBnB allgemein

Was super funktioniert:

Gibt man eine Stadt ein, in der man übernachten will, werden einem über eine Landkarte auch Unterkünfte im Umkreis vorgeschlagen. Durch Eingrenzen oder Erweitern kann man sich den Radius wählen. So sieht man nicht nur, wo die Unterkunft genau ist, sondern findet auch evtl. günstigere Unterkünfte, die ein paar Kilometer entfernter oder in kleineren Orten liegen.

Es gibt eine große Anzahl an Filtermöglichkeiten für so ziemlich jeden Bedarf

Die angezeigten Preise sind immer bereits die Summe aller Kosten. Manche Gastgeber verlangen eine Reinigungsgebühr. Außerdem verlangt AirBnB selbst noch eine Gebühr, anhängig von den Preisen des Anbieters. Sucht man eine Unterkunft, werden gleich alle Gebühren berechnet.

Was nicht so gut funktioniert:

Man muss erstmal alle Kommunikationsfunktionen deaktivieren. Bekommt man nämlich eine Rückmeldung der Gastgeber, wird diese Nachricht per Pushfunktion über die AirBnB App und zusätzlich per SMS und per Email überbracht.

Ich finde außerdem die Servicegebühren von AirBnB recht hoch und auf den ersten Blick auch nicht transparent. Je höher die Übernachtungskosten, desto höher die Gebühren. Wenn ich beispielsweise für einen kompletten Monat buchen will, sind lcoker 100 € Gebühren fällig. Für eine Buchung! Klar, AirBnB will Geld verdienen, aber das finde ich doch recht viel.

 

Erfahrungen mit der Buchung beim Gastgeber

Was super funktioniert:

Die Rückmeldungen kamen, bis auf sehr wenige Ausnahmen, wirklich prompt innerhalb von 1-2 Stunden

Ich finde es toll, dass man sich unter AirBnB Anbietern und Nutzern duzt. Das macht gleich eine angenehme, vertraute Atmosphäre.

Ob Zu- oder Absage, die Nachrichten waren bisher alle sehr freundlich formuliert.

Was weniger gut funktioniert:

Viele Anbieter pflegen ihren Kalender nicht regelmäßig. Ich habe mehrere Absagen aufgrund von Abwesenheit des Vermieters bekommen. Ich kann es nachvollziehen, dass man im Trubel des Alltags nicht immer dazu kommt, den Kalender perfekt zu pflegen. Aber für den Gast macht es das sehr auswendig. Denn in der Regel muss der Anbieter die Buchung freigeben und hat dazu 24 h Zeit. Gibt er sie frei, gilt die Buchung als getätigt. Also kann ich in der Wartezeit keine andere Wohnung anfragen, sonst habe ich am Ende zwei Buchungen. Ich kann diese zwar innerhalb von 2 Tagen kostenlos stornieren, aber gleich wieder absagen ist such nicht so schön.

So kann man nicht „mal eben schnell“ Buchungen für mehrere Wochen tätigen, sondern ist im Zweifelsfall mehrere Tage damit beschäftigt.

 

Deckt sich das mit euren Erfahrungen?

 

Tipps für Berufseinsteiger – was einem bei Berufsantritt keiner sagt

Der erste Job ist eine aufregende Sache. Man verdient endlich Geld, lässt aber auch das Stadium des Studenten, Azubis, Praktikanten etc. hinter sich. Die Erwartungshaltungen ändern sich. Deine, und die deiner Firma.

Ich habe in den letzten Jahren einige Berufseinsteiger betreut. Hier meine Sammlung an Tipps zum ersten Berufsjahr.

Tipps für deine Finanzen

  • Überleg dir wirklich genau, wofür du dein Geld nun ausgibst. Du musst nicht mit Gewalt nachholen, was du meinst die letzten Jahre versäumt zu haben. Es ging auch bisher ohne. Mach dir erst einen Haushaltsplan um zu sehen, wie viel du im Monat für was erübrigen kannst
  • Lege am Monatsanfang bereits Geld zu Seite. Du hast jetzt mehr Geld zur Verfügung. Vielleicht musst du noch einen Ausbildungskredit zurückzahlen, oder möchtest endlich mal eine Fernreise machen. Dazu brauchst du Erspartes. Außerdem ist es bereits jetzt sinnvoll mit dem Sparen für später anzufangen. Was am Monatsanfang gleich zur Seite gelegt wird, wird in der Regel auch nicht ausgegeben.
  • Man muss nicht sofort sämtliche Versicherungen und Altersvorsorgen abschließen, nur weil man Geld verdient – nimm dir Zeit dich zu informieren und lass dich zu nichts drängen. Weder von deinen Eltern, noch von deinem Bankberater. Altersvorsorge ist bereits in jungen Jahren wichtig. Es gibt aber auch ausreichend Möglichkeiten dies ohne einen Vertrag zu tun und ist in vielen Fällen die bessere Variante.
  • Eine eigene Haftpflichtversicherung muss jedoch sein – der Schutz der Eltern greift spätestens jetzt nicht mehr.
  • Erkundige dich ganz genau nach den finanziellen Unterstützungen deiner Firma.  Betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, Essenszuschuss, Bahnticket etc. – manche Fimen werben damit, andere halten sehr damit hinter dem Berg und man muss sich alle Infos selber einholen. Informier dich auch hier genau, was es dir bringt und ob es dir nützt.
  • Erkundige dich genau, wie Reisezeiten und Fahrtkosten abgerechnet werden können, z.B. bei Fahrten zum Kunden – sei nicht zu nachsichtig und verschenke kein Geld. (Wegen 1 km täglich eine Abrechnung zu machen wird aber auch nicht gerne gesehen.)
  • Hab keine Angst vor deiner ersten Steuererklärung. Du bekommst im ersten Jahr IMMER was zurück. Einige Tipps für Berufseinsteiger habe ich hier aufgeschrieben.
  • Keiner fragt dich nach einer Gehaltserhöhung. Wenn du denkst, es ist Zeit für die erste Gehaltserhöhung, z.B. nach dem ersten Jahr: frage danach. Überleg dir gute Argumente, warum du dir diese verdient hast. Aber erwarte nicht, dass dein Vorgesetzter dich fragt, ob du nicht mehr verdienen willst. Das wird nämlich nicht passieren.

Tipps für dein Verhalten

  • Finde heraus, wen du duzen kannst und wen nicht. Gerade in Unternehmen mit einer jungen Belegschaft, kann das recht tricky sein. Es kann bei den Kollegen fast ebenso seltsam ankommen, wenn man sie plötzlich siezt obwohl alle sich duzen, wie andersherum. Frage als erstes einen Kollegen oder deinen Ansprechpartner. Wenn es keine klare Regel gibt: höre aufmerksam zu. Wenn sich jemand dir nur mit dem Vornamen vorstellt, oder dich gleich mit du anspricht, kannst du davon ausgehen, dass du ihn auch duzen kannst. Grundsätzlich sollte im Zweifelsfall natürlich gesiezt werden.
  • Schreibe dir die Namen der Kollegen, die du in den ersten Tage triffst, auf und schreibe dir dazu, was ihre Aufgabe ist. So behältst du leichter den Überblick. Und jeder freut sich, wenn sein Name erinnert wird.
  • Erkundige dich, wie in deiner Firma der Einstand gehandhabt wird. Keinen zu machen oder zu übertreiben wirkt immer seltsam.

Tipps für deine Arbeitseinstellung

  • Mach dir Notizen, wenn jemand dir was erklärt. Es gibt nichts nervigeres für alte Hasen, wenn sie Dinge mehrmals erklären müssen, weil man zu faul war es sich aufzuschreiben. Damit meine ich nicht jeden Pups, aber wichtige Informationen. Ich helfe jungen Kollegen gerne weiter, wenn sie etwas nicht verstehen. Aber wenn ich merke, dass jemand nur aus Faulheit fragt, verliere ich schnell die Lust.
  • Dem oberen Punkt zum Trotz: FRAGE! wenn du etwas nicht verstehst. Und zwar so bald wie möglich. Ergibt sich in dem Termin in dem deine Frage auftaucht keine Möglichkeit, frage direkt danach. Wenn du die Aufgabe bekommen hast Notizen zu machen oder zu protokollieren, dann frage noch im Termin nach. Jeder verlässt sich darauf, dass du mitschreibst und kann dir nachher nicht mehr genau wiedergeben was gesagt wurde. Sollte es gar nicht anders gehen, notiere dir wenigstens wer es gesagt hat, und was danach gesagt wurde, so fällt es anderen danach leichter sich zu erinnern.
  • Melde dich, wenn du nicht genügend zu tun hast. Oft ist den Vorgesetzten oder Kollegen anfangs nicht klar, wie viel Arbeit sie dir geben können. Hast du wirklich über Tage zu wenig zu tun, melde dich höflich. Nichts ist schlimmer als Unterforderung.
  • Sei aktiv. Unter Umständen ist keiner dazu abgestellt dich einzuarbeiten. Frage nach, zeig Interesse. Suche dir selbst deine Informationen und Ansprechpartner zusammen. In der Regel sind alle anderen zu sehr mit ihren Aufgaben beschäftigt und denken nicht daran, dass dir noch nicht alles klar ist. Es ist keine böse Absicht. Sie werden dir auch nicht böse sein, wenn du aktiv auf sie zukommst.

Tipps für deine Weiterentwicklung

  • Erzähle, wenn du etwas gut gemacht hast. Du sollst dann nicht wie ein Gockel durch den Raum stolzieren. Aber oft ergibt sich Gelegenheit, z.B. nebenbei zu erwähnen, dass du dich freust, dass du die Aufgabe so gut bewältigt hast. Dein Chef hat oft selbst so viel zu tun, dass er nicht detailliert auf dich achtet.
  • Nutze jede Schulungsmöglichkeit die du angeboten bekommst. Du hattest bereits im Studium ein Rhetorikseminar? Du bekommst die Möglichkeit wieder an einem teilzunehmen und denkst das ist Zeitverschwendung? Von wegen! Erstens hast du sicher vieles bereits wieder vergessen. Zweitens gibt es in solchen Seminaren oft Gelegenheit zu Üben, und üben kann man nie genug. Drittens hat jeder Dozent seinen eigenen Blickwinkel und Stil, du kannst also immer etwas neues lernen, auch wenn das Thema das selbe ist.
  • Such dir Vorbilder. Seien es Kollegen oder Vorgesetzte, du wirst schnell merken, wer Dinge so angeht, wie es dir gut gefällt bzw. sinnvoll erscheint. Achte darauf, wie diese Leute ihre Aufgaben strukturieren, kommunizieren oder sich in Meetings präsentieren. Frag diese Leute auch ruhig nach ihrer Vorgehensweise. So findest du evtl. auch einen Mentor, der dich unter seine Fittiche nimmt.
  • Sieh alle Aufgaben als Chance an. Du musst anfangs einen Haufen Protokolle erstellen? Du bist eigentlich als Einkäufer eingestellt, sollst aber jetzt helfen Vertragsdokumente zu überarbeiten? Sperr dich (auch geistig!) nicht gegen solche Aufgaben. Gerade anfangs kannst du dabei extrem viel lernen. Protokolle schreiben macht den wenigsten Spaß, aber man kann damit sehr tief in Themen eintauchen. Oftmals hat man auch die Möglichkeit an Terminen teilzunehmen, die für Einsteiger nicht zugänglich sind. Bist du bereit dich in Vertragsunterlagen einzuarbeiten, lernst du nicht nur die Materie dahinter besser kennen, sondern zeigst auch Flexibilität.

 

 

 

 

 

AirBnB statt Wohnung – mein Plan

In meinem Artikel zur Reduzierung meiner Fixkosten habe ich bereits über mein derzeitiges Projekt gesprochen. Ich habe meine Wohnung am Arbeitsort aufgegeben um in AirBnB Unterkünften zu leben.

AirBnB ist mittlerweile weitläufig bekannt. Für den, der es noch nicht kennt: AirBnB ist eine Plattform, über die Einzelpersonen und Unternehmen als Gastgeber eine Unterkunft zur kurzzeitigen Miete zur Verfügung stellen können. Jeder kann sich dann als Gast eine Unterkunft aussuchen, über die Plattform buchen und bezahlen. In der Regel teilt man sich die Wohnung mit anderen Gästen oder den Besitzern.

Warum tausche ich meine Wohnung gegen wechselnde AirBnB Unterkünfte?

Da ich am Wochenende eh meistens bei meinem Freund war und auch im Urlaub entweder bei ihm oder auf Reisen bin, nutzte ich meine Wohnung maximal 2/3 des Jahres.

Ich habe meine Wohnung am Arbeitsort nun zu Mitte April aufgegeben und bin ab Mai 2018 als Gast über AirBnB unterwegs. Meine Möbel und Co stehen bei meinem Freund. Dort ist auch meine Homebase wenn man so will. Ich beteilige mich dort an den Nebenkosten, zahle aber keine Miete.

Meinen zukünftigen Arbeitsort könnte ich auch durch pendeln (60-75 min pro Strecke) erreichen. In den Ferien werde ich auch öfter pendeln, daher werden sich meine Tankkosten erhöhen.

Mein Ziel

Bisher brauche ich monatlich ~ 900 € für Miete, Nebenkosten und Tanken.

Ab Mai habe ich mir eine Summe von 630 € als Maximum für diese Posten gesetzt. Das entspricht einer Reduzierung von 30 %. Langfristig hoffe ich auf < 550 € zu kommen.

Da ich in den Monaten unterschiedlich oft pendeln und übernachten werde, werfe ich alles in einen Topf. Mein Auto ist derzeit ein Leasing-Fahrzeug, mit ausreichend Kilometern und freier Wartung, so dass ich mit den reinen Tankkosten kalkuliere. Ggfs. werde ich hin und wieder auch mit dem Zug fahren, so dass ich diese drei Komponenten kalkuliere:

Budget Mai

Meine Voraussetzungen:

Ich habe lange Zeit gerne in WGs gelebt. Küche und Bad zu teilen macht mir nichts aus. Grundsauberkeit vorausgesetzt.

Woche um Woche aus dem Koffer zu leben stresst mich wenig. Ich packe bereits seit Jahren fast jedes Wochenende für 3 Tage alles zusammen und muss genau planen, was ich alles brauche. Zukünftig packe ich für 4 Tage – sollte kein Problem werden.

Ich fühle mich überall zuhause. Ich schaffe es sogar in Hotelzimmern mich nach 2 Tagen heimisch zu fühlen und auch mal von „daheim“ zu sprechen, wenn ich eigentlich das Hotel meine.

Ich treffe gerne neue Leute und empfinde es nicht als Stress mich immer wieder neu auf andere Persönlichkeiten einzustellen.

Außerdem habe ich eine Homebase, die mein Anlaufpunkt für Wochenende und Urlaub ist und wo ich meine Möbel und weitere Besitztümer aufbewahren kann.

Ich bin gespannt wie es läuft 🙂

 

Investiere mehr Zeit in Dinge, die du ändern kannst

Überleg dir mal ganz genau: wie oft verschwendest du Zeit, um über Dinge nachzudenken, die du selbst gar nicht in der Hand hast? Wie oft verlierst du dich im „Was wäre wenn“?

Damit verlierst du nicht nur Zeit, die du besser mit sinnvolleren Dingen verbracht hättest, du ziehst dich meistens auch selber damit  runter und endest gedanklich mit „kann man eh nicht ändern!“

Du verläufst dich im Jammertal anstatt nach Lösungen zu suchen und merkst es meistens selbst nicht.

Ich möchte das gerne an einem Beispiel aus meinem Berufsleben verdeutlichen:

Derzeit wird meine (Noch-)Firma in eine größere integriert. Das geht mit neuen Arbeitsverträgen und Umstrukturierungen einher. Da ich sowieso gekündigt habe, betreffen mich die Änderungen nicht mehr und ich kann fasziniert von außen das Verhalten meiner Kollegen beobachten.

Seit Wochen ist der Flurfunk überfüllt mit Gerüchten. Es vergeht kein Tag mit Diskussionen darüber, was alles passieren könnte. Und eigentlich geht jeder davon aus, dass er bei der Integration sowieso nicht fair behandelt wird.

Die Stimmung ist teilweise wirklich am Tiefpunkt.

Ich bin in der komfortablen Situation, dass ich recht rational mit dem Thema umgehen kann und habe schon einige „beratende“ Gespräche mit Kollegen geführt.

Ich halte folgende Vorgehensweise für sinnvoll, um seine Zeit nicht mit Unnötigem zu vergeuden:

1. Was ist das Schlimmste was passieren kann?

Sammle für dich realistische Möglichkeiten: Könntest du z.B. von deinen Kollegen getrennt werden? Könntest du weniger Gehalt angeboten bekommen, wie du gerne hättest?

Nimm dir dazu wirklich etwas Zeit und versuche so rational wie möglich an das Thema heranzugehen. Schreib die Punkte am besten auf.

2. Wo liegt deine persönliche Schmerzgrenze?

Was sind für dich No-Go’s? Was kommt für dich auf keinen Fall in Frage? Was ist z.B. die Gehaltsgrenze bei der du das Angebot ablehnen würdest?

Es ist immer wichtig seine Schmerzgrenze zu (er)kennen. Denn wird diese überschritten ist Unzufriedenheit vorprogrammiert. Schreib dir am besten auch diese Punkte auf.

3.  Kannst du daran etwas ändern?

Kannst du aktiv in die Geschehnisse eingreifen? Hast du die Möglichkeit noch irgendwo gegenzusteuern?

In meinem Beispiel hat der Einzelne tatsächlich wenig Möglichkeiten. Aktiv auf den Vorgesetzten zuzugehen ist meistens kein Fehler. Hier werden aber Verträge auf unzählige Menschen ausgerollt, so dass der Einzelne wenig Einfluss hat.

Wenn du aber eine Möglichkeit siehst: nutze sie!!! Überlege dir, wie du strategisch am besten dabei vorgehst.

4. Was sind deine  Kosequenzen, besonders wenn deine Schmerzgrenze überschritten wird?

Was bist du bereit zu tun, wenn es nicht so läuft wie du möchtest? Akzeptierst du ein schlechtes Angebot, weil du so gerne bei deinen Kollegen bleiben willst? Bist du bereit dich gegen das Angebot zu wehren? Bist du vielleicht sogar bereit das Angebot auch abzulehnen und dir einen neuen Job zu suchen?

Sei dabei ehrlich zu dir selbst!

5. Setze deine Konsequenzen um!

Tritt dir selber in den Hintern und sorge für deine Zufriedenheit. Du hast immer eine Wahl! Wenn du dir eine Frist gesetzt hast um dir erstmal alles anzusehen, halte diese Frist ein und entscheide dann.

Das Umsetzen wird sicher an der ein oder anderen Stelle wehtun. Im Ergebnis wird die positive Seite jedoch überwiegen.

6. Hör auf dir weiter darüber Gedanken zu machen.

Du hast alles durchgespielt und hast nun deinen Fahrplan für die kommende Zeit. Mehr brauchst du nicht! Egal was jetzt kommt, du bist vorbereitet, kannst einen Abgleich machen und brauchst dich nicht verrückt zu machen.

Nutze die Zeit für sinnvollere Dinge, zum Beispiel für die Planung deiner Konsequenzen. Zur Entspannung, für etwas was dir Freude macht.

Du wirst merken, je weniger du dich verrückt machst, desto positiver kannst du auf die Veränderung oder das Problem reagieren. Desto besser schläfst du. Und desto mehr Zeit hast du für wichtigere Dinge.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Umsetzen!

5 Steuertipps, die ich gerne schon im ersten Berufsjahr gehabt hätte

1. Beschäftige dich intensiv mit der Materie

Bei meiner ersten Steuererklärung wollte ich alles richtig machen und habe einen Steuerberater damit beauftragt.

Im zweiten Jahr hab ich dann die Steuererklärung alleine mit einer Steuer CD gemacht. Raus kam ca. das gleiche wie beim Steuerberater.

Im dritten Jahr dann hatte ich einen Kollegen, der sich intensiver als ich mit dem Thema Steuern auseinander gesetzt hat. Erst von dem habe ich nach und nach einige Dinge erfahren, die mir der Steuerberater nie gesagt hat. In meiner ersten Steuererklärung angesetzt hat er diese auch nicht alle.

Hätte ich das, was mit mein Kollege mal so nebenbei am Schreibtisch erklärt hat schon früher gewusst, hätte ich in den ersten Berufsjahren einiges mehr von der Steuer absetzen können als ich es getan habe.

Wie immer in Finanzdingen gilt: Verlass dich nicht auf andere! Setz dich intensiv mit den Themen auseinander und frage Leute in deinem Umfeld, die dir helfen.

Deshalb leiere ich mittlerweile jedem meiner jüngeren Kollegen in den ersten Berufsjahren eine Liste herunter, worauf sie unbedingt achten müssen und in welche Themen sie sich einlesen sollten.

 

2. Nutze die Möglichkeiten externer Beschäftigung

Gerade im Umkreis Stuttgart, mit dem Schwerpunkt der Automobilwirt-schaft, ist die Beschäftigung über einen Dienstleister oder eine Beratungsfirma in den ersten Berufsjahren fast schon Standard. Ein Direkteinstieg bei den großen Firmen ist tatsächlich eher die Ausnahme.

Eine Beschäftigung beim Kunden zählt dabei als Einsatzwechseltätigkeit – auch wenn man das ganze Jahr über beim gleichen Kunden eingesetzt wird.

Doppelter Fahrtweg

Was viele nicht wissen: wird man über einen Diensleister oder eine Beratungsfirma beim Kunden eingesetzt, kann man seinen Fahrtweg zum Kundenstandort nicht nur als einfache Strecke über die Pendlerpauschale ansetzen, sondern Hin- UND Rückweg.

Der generelle Kilometerpauschale liegt bei 0,30 € pro Kilometer.

Fährt man pro Strecke 15 km täglich ergibt das bei angenommenen 220 Arbeitstagen im Jahr:

15 km* 2 * 0,30 € * 220 = 1980 €

die man von der Steuer absetzen kann.

Tatsächlicher Kilometersatz

Fährt man ein teureres Auto oder hat aufgrund von Reparaturen höhere Ausgaben, kann man sich auch einen höheren Kilometersatz anrechnen lassen.

Dazu muss man alle Kosten für das Auto im abzurechnenden Jahr auflisten, addieren, und dann durch die beruflich gefahrenen Kilometer teilen.

Dazu gehören:

  • Abschreibung des Autos bei Kauf
  • Leasing- oder Darlehensrate
  • Überführungsgebühr bei Leasing / Neukauf
  • Reifen
  • Verbrauchsstoffe, z.B. Motoröl
  • Reparaturen
  • Spritverbrauch
  • Wartung und Inspektion
  • Versicherung
  • KFZ-Steuer
  • Garage / Stellplatz

Erreicht man dadurch auch nur einen Cent mehr, also 0,31 € / km, macht das bei oben gerechnetem Beispiel

15 km * 2 * 0,31 € * 220 = 2046 €  ==> 66 € mehr

die man von der Steuer absetzen kann.

Verpflegungspauschale

Bekommt man vom Arbeitgeber keine Verpflegungspauschale über die Reisekostenabrechnung ausgezahlt, kann man diese bei Einsatzwechseltätigkeit in der Steuererklärung absetzen.

Dabei gilt seit 2017:

8 h Abwesenheit von der Wohnung: 12 €

12 h Abwesenheit von der Wohnung: 24 €

Es zählt hier nicht nur die Arbeitszeit, sondern auch die Fahrtzeit dazu!

Wichtig ist: die Pauschale kann bei gleichem Kunden maximal für 3 Monate angesetzt werden. Wechselt man den Kunden, starten die 3 Monate von neuem.

Für extreme Sparfüchse ist wichtig zu wissen: unterbricht man den Arbeitseinsatz für mehr als 4 Wochen (auch Urlaub zählt!), beginnen die 3 Monate auch beim alten Kunden wieder von vorne. Eine schlaue Urlaubsplanung kann also

12 € * 220/4 Arbeitstage = 660 € Steuerersparnis bringen.

 

3. Setze deine Studienkosten an

Das ist ein Punkt, über den ich mir leider nie Gedanken gemacht habe und zumindest im ersten Jahr damit hätte Steuern sparen können.

Kosten für eine erste Berufsausbildung oder das Erststudium können als Sonderausgaben von bis zu 6.000 € im anfallenden Kalenderjahr angesetzt werden. Leider können sie nur in diesem Jahr angerechnet werden und fallen nur ins Gewicht, wenn man neben Ausbildung / Studium Einnahmen über 9.820 € (für 2017) generiert.

Dieser Betrag setzt sich aus dem Grundfreibetrag von 8.820 € (für 2017) und der Werbungskostenpauschale von 1.000 € zusammen.

Ins Folgejahr übertragen werden kann leider nichts.

Ein Zweitstudium, ein Studium im Anschluss an eine Ausbildung oder eine berufsrelevante Fortbildung hingegen zählen zu den Weiterbildungskosten. Es gibt dort die Möglichkeit, durch einen Verlustvortrag die entstandenen Kosten ins nächste Jahr mitzunehmen.

Steuer

Eine genauere Beschreibung, wie der Verlustvortrag gestellt wird, was es zu beachten gibt und weitere gute Informationen zu dem Thema gibt es bei Studis online oder auch taxfix.

 

4. Kenne alle Pauschalen

Alle möglichen Pauschalen zu kennen ist das A und O bei Berufsstart. In der Regel braucht man keine Nachweise um das Maximum herauszuholen.

Die Pendler- und Verpflegungspauschale habe ich oben bereits erwähnt.

Werbungskostenpauschale

Die Werbungskostenpauschale beträgt für jeden, der eine Steuererklärung einreicht 1.000 € und wird automatisch angerechnet. Man muss nichts weiter dafür tun, außer seine Steuererklärung auch zu machen. Viele halten ihr Einkommen für zu gering, als dass sich der Aufwand einer Steuererklärung für sie lohnt. Es lohnt sich aber immer!

Umzugspauschale

Nach dem Studium muss man oft berufsbedingt umziehen. Auch dafür gibt es eine Pauschale, wenn man näher an den Arbeitsort zieht. Bis zur Höhe der Pauschale müssen keine Nachweise eingereicht werden. Natürlich gilt die Pauschale nicht nur für Berufseinsteiger.

Für Singles beträgt die Pauschale ab 1.2.17 764 €, für Verheiratete oder Alleinerziehende das doppelte, 1.528 €.

Arbeitsmittel

Steigt man in den Beruf ein, benötigt man oft neue Arbeitsmittel.

Bis zu einer Pauschale von 110 € erkennen die meisten Finanzämter diese Pauschale ohne Nachweise an.

Bewerbungskosten

Für den Berufseinstieg müssen oftmals eine Menge Bewerbungen geschrieben werden. Noch nicht alle Firmen bieten Online-Bewerbungen an, auch wenn es mittlerweile der Normalfall ist.

Für eine Bewerbungsmappe können pauschal 8,50 € angesetzt werden. Für eine Onlinebewerbung kann man pauschal 2,50 € ansetzen.

5. Prüfe, ob ein Zweitwohnsitz Sinn macht

Du hast während des Studiums bei deinen Eltern oder mit deinem Partner zusammen gewohnt, dein Freundeskreis ist in dieser Stadt, aber für den Job musst du umziehen?

Prüfe, ob du die neue Wohnung als Zweitwohnsitz melden kannst und den Erstwohnsitz in deinem Heimatort behältst.

Wohnst du zuhause noch bei den Eltern, musst du z.B. mindestens 10 % der Kosten dort tragen, damit der Erstwohnsitz anerkannt wird.

Das Finanzamt prüft unter Umständen genau, wo sich dein Lebensmittelpunkt wirklich befindet. Wo unterhält man die größere und besser ausgestattete Wohnung? Wo befindet sich der Freundeskreis? Wie häufig sucht man den Erstwohnsitz auf?

Es ist vom Einzelfall abhängig, ob sich die Angabe eines Zweitwohnsitzes lohnt. Weitere Infos gibt es z.B. bei steuern.de. Eine kleine Berechnungshilfe findet man hier.

 

So, ich hoffe nun, dass diese Tipps dem einen oder anderen bei der ersten Steuererklärung helfen.

Wie habt ihr euch in die Steuerthemen eingearbeitet? Gibt es noch weitere Infos für Neulinge?

Fixkosten reduzieren? Attacke auf die Sparquote #1

Heute widme ich mich Punkt 1 meiner Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit.

Gleichzeitig ist der Artikel ein gutes Beispiel für meine ständigen Optimierungen für mehr Zufriedenheit.

 

Sparquote erhöhen

Ich habe hier meine Einnahmen und Ausgaben für das Q1 gezeigt. Dabei handelt es sich um vorab budgetierte Werte, die ich regelmäßig anpasse.

Neben der Abzahlung meines Immobilienkredits sind die Posten Wohnen und Auto die größten.

ATTACKE!money-1015277_640

 

Geldfresser Nummer 1 – Miete

Ich habe nach Beginn meiner Berufskarriere noch einige Jahre in einer WG gewohnt. Das war der Sparquote sehr zuträglich. Irgendwann hatte ich aber das Bedürfnis nach mehr Platz und Ruhe und bin alleine in eine 3-Zimmer-Wohnung gezogen. Zwei hätten auch gereicht, aber im Großraum Stuttgart ist man froh über eine bezahlbare Wohnung, und nimmt was man bekommt. Meine Wohnkosten haben sich also verdoppelt, ich wollte aber endlich allein wohnen. Gearbeitet habe ich außerhalb von Stuttgart.

Seit 2,5 Jahren führe ich eine Wochenendbeziehung. Da mein Freund aus meiner Heimatstadt kommt, pendle ich öfter als er. Nach wenigen Monaten gingen mir die Wochenendfahrten kombiniert mit 40 min einfachem Arbeitsweg tierisch auf die Nerven.

Aber man ist ja flexibel. Durch einen Umzug raus aus Stuttgart ins Umland habe ich noch einen großen Balkon dazubekommen, die Miete etwas reduziert und die Fahrt zur Arbeit wurde deutlich kürzer. Schon mal eine Menge Zeit gespart.

Nun habe ich gekündigt. Die Jobauswahl im Umkreis Stuttgart ist deutlich höher, daher bleibe ich in der Gegend, jedoch näher an meiner Heimatstadt. Dennoch störte es mich, dass ich eine große Menge Geld für eine Wohnung ausgebe, die ich eigentlich nur das halbe Jahr nutze.

Kurzerhand habe ich also beschlossen, nach 1,5 Jahren auch diese Wohnung aufzugeben und zu meinem Freund zu ziehen. Theoretisch könnte ich von dort auch pendeln. Aber die 2-3 Stunden im Auto jeden Tag sind mir deutlich zu viel. Außerdem behalte ich so etwas mehr Freiraum 🙂 . Nachdem der Entschluss in meinem Kopf eigentlich schon stand, habe ich festgestellt, dass eine kleine 1-Zimmer-Wohnung hier auch nicht wirklich viel günstiger ist, und es mich dann weiterhin ärgert, so viel Geld für eine 50% Nutzung zu bezahlen.

Daher meine Lösung: AirBnB statt Wohnung.

Ich starte mein Experiment im Mai und werde an meinem Arbeitsort keine eigene Unterkunft mehr haben, sondern mich von Woche zu Woche oder auch Monat für Monat durchschlagen.

Ich werde berichten.

Geldfresser Nummer 2 – Auto

An zweiter Stelle meiner Kosumausgaben kommt mein Auto.

Ich bin beruflich auf mein Auto angewiesen. Theoretisch könnte ich mit Bus und Bahn fahren, würde dabei aber über 1 Stunde brauchen. Mit dem Auto sind es 15 Minuten. Obwohl noch Großraum Stuttgart sind die Verbindungen zwischen den kleineren Städten recht dürftig. Will ich zu Hobbies und Freunden in der näheren Umgebung fahren, ist der Nahverkehr entweder nicht möglich oder braucht erheblich länger.

Auch am Wochenende erspart mir das Auto viel Zeit.

Daher ist für mich mein Auto ein großes Stück Lebensqualität und ich habe mich schon vor Jahren für Leasing entschieden.

Dabei konnte ich immer gute Deals inkl. Versicherung und Wartung bekommen, sodass sich die Kosten im Rahmen hielten. Jedoch waren sie natürlich deutlich höher als ein gebrauchtes Auto oder eine Monatskarte.

Für mich hatte die letzten Jahre die Zeitersparnis und die Verlässlichkeit / geringe Reparaturanfälligkeit des Autos klare Priorität.

Meine neue Stelle ab Mai kann ich nun komfortabler auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Daher werde ich meinen Leasingvertrag Anfang 2019 auslaufen lassen.

Derzeit schwanke ich noch, ob es dann ein 2-3 Jahre altes Auto sein soll, ein wirklich altes, oder ob ich gar versuchen werde, mal einige Wochen ohne Auto auszukommen.

Bei beiden Punkten erhoffe ich mir eine große Durchschlagskraft auf meine Sparquote.

 

Welche größeren Veränderungen im Zuge der allgemeinen Optimierung oder Verbesserung der Sparquote habt ihr schon durchgeführt?

 

Photo: http://www.pixabay.com